Notduschen erfüllen einen wichtigen Zweck im Bereich der Ersten Hilfe

Verbrennungen, Verbrühungen oder Verätzungen gehören zu den Verletzungen, bei denen die sofortige Erste Hilfe zur Eindämmung der Schäden entscheidend ist. Je schneller eine dieser Verletzungen mit viel kaltem Wasser behandelt wird, desto eher wird eine Schädigung des tiefer gelegenen Gewebes verhindert.

Damit ein Verletzter die Dusche schnell erreichen und benutzen kann, sollten verschiedene Gesichtspunkte beachtet werden:
1. Aufstellungsort
2. Wasser
3. Aufbau der Duschen
4. Wartung / Information
5. Vorschriften
6. BREUELL - Notduschen


1. Aufstellungsort:

Die Dusche muß nahe am Arbeitsplatz montiert sein. Bei einem Unfall geht es um Sekunden, daher ist es entscheidend, daß sich die Dusche mindestens im gleichen Raum wie der gefährliche Arbeitsplatz befindet. Wege über 10 Meter sind zu vermeiden.

Die Lage der Dusche muß allen Mitarbeitern bekannt sein, und der Weg dorthin muß einer geblendeten Person möglich sein. Der Aufstellungsort muß mit einem Schild gekennzeichnet sein und darf nicht verstellt werden.


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2. Wasser:

Der Anschluß der Dusche sollte an klarem, kaltem Trinkwasser erfolgen. Kaltes Wasser wirkt anästhesierend und hat bei Verätzungen den schnellsten Erfolg. Außerdem umgeht man Probleme die mit der Erwärmung des Wassers entstehen können (zu heißes Wasser, Keimbildung).

Der dynamische Wasserdruck sollte zwischen 2 und 5 bar betragen. BREUELL-Augenduschen haben einen Strahlregler, der die Strahlhöhe unabhängig vom Wasserdruck konstant hält.


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3. Aufbau der Duschen:

Im Vordergrund steht eine einfache und zuverlässige Funktion. Die Betätigung muß mit einer einfachen Bewegung möglich sein. Die DIN gibt hierfür eine Drehung des Stellteils von max. 90 Grad vor. Das Ventil darf nach der Betätigung nicht wieder selbsttätig schließen.

Außerdem darf von der Dusche keine Gefahr für den Verletzten ausgehen. Wir bieten Ihnen daher einen speziellen Gummischutz, der die Brauseköpfe umgibt und dadurch einer Verletzung durch Stoßen vorbeugt.


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4. Wartung und Information:

Bei einer Sicherheitsunterweisung muß die Funktion und der Einsatz der Notduschen für alle Betroffenen erklärt werden. Dabei sollte besonders auf die gebotene Eile und die Dauer der Spülung von mind. 15 min. hingewiesen werden.

Mindestens einmal im Monat muß die Dusche auf ihre Funktion hin getestet werden. Dadurch wird auch einer Verkeimung des stehenden Wassers vorgebeugt. Die Brauseköpfe der BREUELL-Notduschen sind gut gegen Verkalkung geschützt. Sollte sich trotzdem eine Verkalkung zeigen, lassen sich die Brauseköpfe zur Säuberung leicht demontieren.


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5. Vorschriften:

Der Einsatz von Notduschen ist in der Norm BGR 120 des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften in Laboren zwingend vorgeschrieben. Dadurch wird die Ausrüstung mit Notduschen für alle Arbeitsplätze mit ähnlicher Gefährdung zum Stand der Technik.

Der Aufbau von Notduschen ist in der Norm DIN 12899 Teil 1 bis 3 festgelegt. Alle BREUELL - Notduschen entsprechen außer der DIN auch der EN 15154-1:2006 und der EN 15154-2:2006. BREUELL - Augenduschen haben einen Strahlregler, der die Strahlhöhe unabhängig vom Wasserdruck konstant hält.

Die wichtigsten Regeln haben wir Ihnen auszugsweise hier zusammengestellt:

BGR 120 - Richtlinien für Laboratorien
DIN EN 15154-1:2006
DIN EN 15154-2:2006
DIN 12899 Teil 3
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6. Für alle (Not)-Fälle: BREUELL - Notduschen:

Notduschen und Augenduschen gehören zur grundlegenden Sicherheitsausstattung in Forschung und Industrie. Entscheidend ist, dass sie im Bedarfsfall ohne Einschränkung voll einsatzbereit sind. Auch sollten sie so konstruiert sein, dass sich möglichst keine Bakterien entwickeln können.

Die BREUELL - Notduschen bieten das entscheidende Plus an Sicherheit. Ein Grund, weswegen immer mehr Betriebe auf die ausgereiften Systeme von BREUELL - Notduschen setzen.

Bei BREUELL - Notduschen finden Sie ein komplettes Programm:

  • Augenduschen
  • Körperduschen
  • Kombinationsduschen
  • Frostsichere Notduschen

Die Armaturen sind so konstruiert, dass sie sich einfach installieren lassen. Einzelne Bauteile können problemlos ausgetauscht werden:

Ein durchdachtes System:
Bei den Kosten für eine Notfallarmatur schlagen Montage, Wartung und Reparaturfreundlichkeit nicht unwesentlich zu Buche. Die hochwertige Konstruktion der BREUELL – Notduschen führt zu günstigen Montagekosten, so dass unter dem Strich erheblich gespart wird.

Baukastensystem:
Ein wesentliches Kennzeichen der BREUELL – Notduschen ist das ausgetüftelte Baukastensystem, durch das es problemlos möglich ist, für jede Einbausituation die passende Lösung zu finden. Die Bauteile sind so ausgelegt, dass sie problemlos – auch nachträglich – miteinander kombiniert werden können. Auch sind sie auf eine schnelle und kostengünstige Montage hin optimiert, bei der ein aufwendiges Anpassen der Armatur an die wandseitige Installation entfällt.

Einfacher Tausch:
Durch die modulare Bauweise lassen sich die einzelnen Teile der BREUELL – Notduschen wie z.B. der Brausekopf auch nachträglich problemlos austauschen. In der Praxis kommt es immer wieder vor, dass Spülvorschriften bei der Montage nicht eingehalten werden und in den Leitungen verbliebene Metallspäne Stellglieder oder Dichtungen beschädigen. Da diese gut von außen zugänglich sind und durch Verschraubungen gelöst werden können, lassen sich die Teile einfach und schnell ersetzen.

Kurzer Anschluss:
Der Kugelhahn für die Handbetätigung befindet sich sehr dicht an der Anschlussstelle der Notdusche. Dadurch ist es möglich, die Duschen für die Decken- oder Wandmontage entsprechend der Lage der Leitungen im Einzelfall so gut wie totraumfrei anzuschließen. Aufwendige Leitungsführungen, bei denen oft unhygienische Wassersäcke auftreten, entfallen.

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BREUELL - Augenduschen
BREUELL - Körperduschen
Vielseitig und effektiv:
  • Praxisgerechte Varianten
    (Hand-Augenduschen z.B. mit Wandhalterung, Tischdurchführung, feststehende Augenduschen, Kompaktaugenduschen)

  • Voll funktional und sicher durch Gummikappe mit Staubdeckel, arretierendem Auslösegriff und einem optimalem Sprühstrahl.

  • Mit Rückflussverhinderer und Mengenbegrenzer nach EN 1717 und DIN 1988 T4. Erfüllt voll die Anforderungen der DIN 12899 Teil 2 und der DVGW.
Punkte, die zählen:
  • Variables Baukastensystem mit einer Vielzahl praxisgerechter Varianten (als Standdusche, für Wand- und Deckenmontage, in Aufputz- und Unterputzausführung.)

  • Mit direkter Betätigung am Brausearm mit dem zuverlässigen Kugelhahn und dem praktischen Dreiecksgriff oder Betätigung über Kipphebel für Auf- oder Unterputzmontage.

  • Selbstentleerender Hochleistungsduschkopf übertrifft die DIN 12899 Teil 1 bis 3.
Besonders praktisch ist bei den Hand-Augenduschen von BREUELL, dass sie bereits in der Halterung einsatzbereit sind und somit die Hände zum Offenhalten der Augen frei sind. Bei Bedarf kann die Dusche aus der Halterung genommen werden und gezielt (z.B. auch durch Helfer) eingesetzt werden. Allen Körperduschen von BREUELL gemeinsam ist der neue, besonders robuste und korrosionsfreie Hochleistungsduschkopf. Er ist so ausgelegt, dass er sich von selbst entleert und so gut wie nicht verkalken kann. Durch das optimale Strahlbild lassen sich schädliche Stoffe schnell und sicher abwaschen.

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Nur ein paar Griffe:
In einfachen Schritten lässt sich die BREUELL - Notdusche schnell und passgenau montieren.

1. Das Adapterstück wird mittels der Schlüsselfläche bequem und einfach in das wandseitige Gewinde eingedichtet.

2. Die Schubrosette wird aufgeschoben. Sie gleicht unterschiedliche Distanzen der Wandanschlüsse aus und verdeckt Bohrungen und Ausschnitte.

3. Die übrige vormontierte Dusche wird einfach aufgesteckt. Ein O-Ring sorgt dafür, dass alles dicht ist.

4. Nach dem Ausrichten wird die Dusche mit zwei Inbusschrauben fixiert.

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